
| Feld-Ø |
5,56
mm |
| Zug-Ø |
5,69 mm |
| Drall |
178 mm |
| Gasdruck |
ca 3700 bar |
Die .223 Rem. hängt eng mit der Entwicklung des
AR-15 zusammen. Das amerikanische
Verteidigungsministerium brachte einen Forderungskatalog
heraus, indem sie ein automatisches Sturmgewehr forderte,
das ein kleineres Kaliber, aber dieselbe Wirkung einer
.30er Patrone auf 500 Yards aufweist. So entwickelten
ab 1957 Eugene Stoner und unter anderem auch Robert
Hutton (Autor von Guns & Ammo) auf Basis der .222
Rem. (5,6x43) die neue Patrone. 1960 wurde die .223
Rem. eingeführt, kurze Zeit später war sie
auch auf dem ziliven Markt zu haben. 1962 wurde die
.223 Rem, mit ihrem "M193" Geschoß, als
Standartkaliber für amerikanische Militärgewehre
eingeführt (mit dem M16). Diese hatte ein 3,56
g schweres Geschoß, eine 1,62 g schwere Treibladung
und hatte eine V0 von 990 m/s. Desweiteren gab es noch
ein Leuchtspurgeschoß mit der Bezeichnung "M196".
Das M 16 und die neue Patrone
konnten dann in Vietnam getestet werden. Wenn das Projektil
auf ein Ziel traf (es reichte schon ein kleiner Ast
oder auch Regen) wurde es leicht abgelenkt und wurde
instabil. Es kam zu ziemlich heftigen Verletzungen bei
Menschen. Ähnlich wie beim AK
74 mit der Patrone 5,45x39.
1980 änderte die belgische Firma FN das Geschoß
der .223 Rem. auf ein 3,95 g (SS109) schweres Geschoß
und kürzte die Drallänge des M 16 auf
17,8cm. Damit war die Präzision des M 16 deutlich
verbessert und diese Veränderungen wurden übernommen.
Am 15.12.1980 wurde auch die 5,56x45 mm zur Nato Patrone.
Die Standart-Gefechtspatrone der Bundeswehr
mit Doppelkern besitzt als Wirkkörper ein 3-Komponenten-Geschoß
bestehend aus Stahl und Hartblei, umschlossen von einem
verzinnten Tombakmantel. Eine mintgrüne Spitze
kennzeichnet diese.
Die DM 21 Leuchtspurpatrone erkennbar durch die erdbeerrote
Spitze und der gerändelten Sicke am Geschoß
enthält als Wirkkörper einen Bleikern, dahinter
den Lichtsatz und Anfeuerungssatz. Umschlossen wird
sie von einem Stahl-Tombakmantel.
Geplante Überarbeitung, 24.02.05
:


DM11, Doppelkern
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