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Munition / 8x57 IS / 7,9x57 Seite 2



8x57 IS / 7,92x57 Ladestreifen
Ladestreifen eines K98k

S.m.K. Spitz mit Kern

SmK trop
S.m.K L'spur Spitz mit Kern  Leuchtspur
S.m.K. L'spur v Spitz mit Kern  Leuchtspur verbessert
S.m.K. L'spur trop Spitz mit Kern  Leuchtspur tropen
S.m.K. L'spur v trop Spitz mit Kern  Leuchtspur verbessert tropen
S.m.K. L'spur v trop Spitz mit Kern  Leuchtspur 100/600 v
S.m.K. Gl'sp Spitz mit Kern  Glimmspur
S.m.K. Gl'sp v Spitz mit Kern  Glimmspur verbessert
S.m.K. trop Spitz mit Kern  tropen
S.m.K. v trop Spitz mit Kern  verbessert tropen
S.m.K. H Spitz mit Kern  gehärtet
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bodenstempel

S= Messing
ST=Stahl = berdan
St+= wie oben, verbessertes Herstellungsverfahren

blaue Ringfuge = Weicheisenkern

 

IT Brandgeschoss=

 

Die echte Nahpatrone ist eine Schalldämpferpatrone mit einer sehr schwachen Treibladung aus Platzpatronenpulver und kann nicht aus automatischen Waffen verschossen werden.

Diese Patrone hat eine vollkommen grün lackierte Hülse.

 

Umlaufende Riffelung kann auch besagen das die Patrone wiedergeladen wurde

Riffelung = Rändelung und zeigt an das die Patrone als Platzpatrone wiedergeladen wurde. Mehrere Randelungen = mehrfach wiedergeladen.

Ich habe hier eine (Platz-)Patrone 8x57 mit Holzgeschoß.
Bodenstempel S67 S 9 17.

Das Holzgeschoss ist dunkelblau, die Ringfuge ist farblos.
Auf der Hülse sind ganz schwach 2 umlaufende Rändelungen zu erkennen.
Die beiden liegen auf 10 und 15mm vom Hülsenboden.

  • Die zweithäufig benutzte Patrone (ca 8% aller produzierten 7,9 mm) war die Gewehrkugel SmK (Spitze Gewehrkugel mit Kern), die 37.2mm maß, g 11,5 wog und einen gehärteten Stahlkern enthielt.
  • Eine andere Art war die Gewehrkugel SmK L'spur (Leuchtspur), ähnlich wie die vorhergehende Patrone, mit einem Leuchtsatz hinten am Geschoß kombiniert. Gezündet wurde dieser durch das Verbrennen des Nitropulvers, und brannte dann für 800 bis 900 m. "S.m.K.Gl'Spur" = Glimmspur.
  • Die Interessanteste war die Gewehrkugelart SmK(H). Das H, das für Hartkern stand (gehärteter Kern), wurde zum Rüstungsdurchdringen benutzt. Das Geschoß hatte eine Länge von nur 28.2mm, wog 12,5g und enthielt einen Wolframkern, der eine Länge von 22,5 Millimeter betrug. Das Propellantschießpulver wurde bis auf 3,6 g erhöht, welches der Gewehrkugel eine sehr hohe Durchschlagskraft verlieh: 20mm Stahl auf 500m. Jedoch wurde die Produktion dieser Munitions-Art im März 1942 wegen eines akuten Mangels an Wolfram eingestellt.
  • Die lS (leichtes Spitzgeschoß) hatte einen Aluminiumkern und war folglich nur 5.5 g schwer, was sich in einer höheren Geschwindigkeit von m/s V 0 = 925 widerspiegelte. Selbstverständlich hatte es somit auch eine verkürzte Gesamtstrecke. Diese Gewehrkugeln wurden hauptsächlich in der Luftverteidigung eingesetzt. Die Herstellungsmenge der lS betrug ungefähr 4-7% der Gesamtproduktion.
  • Das lS-L'Spur, war mit einer Länge von 37,2 mm und einem Gewicht von 6,1 g wieder die Indikatorversion der lS (weniger als 1% der Gesamtproduktion).,
  • Die sogenannte V-Patrone enthält mehr Pulverladung, damit steigt die V0 um 15%. Diese Munitions-Art war entweder mit dem Geschoß PmK (Phosphor mit Stahlkern) oder mit einem mit "B" gekennzeichnetem Geschoß (Beobachtung) bestückt. Bei diesem Typ handelt es sich eigentlich um ein Brandgeschoß das eine Phosphorladung, dahinter eine Kapsel mit Bleiazid oder Nitropenta besitzt. Das Geschoß besaß meist eine silberfarbene Spitze. Die "B" Munitionsart oder auch "B-Patrone" wurde auch zur Brandverursachung eingesetzt.
  • Dann gab es noch eine sogennante Sabotagepatrone die anstatt dem üblichen Nitropulver einen Sprengstoff enthielt. Bei Schußabgabe explodierte diese und konnte den Schützen schwer verletzen oder töten.
  • Bei der Schalldämpferversion wurde die Patrone mit weniger Nitropulver geladen und mit einem schwerem Geschoß versehen, so daß die Anfangsgeschwindigkeit unter der Schallgeschwindigkeit lag (ca. 220 m/S). Aufgrund der geringeren Ladung wurde die Patrone nur für kurze Entfernungen benutzt (200 m). Die Geräuschentwicklung wurde um 75% gesenkt.

Herstellungsmengen insgesamt (8x57IS):
1939: 880,5 Mio
1940: 2259,4 Mio
1941: 464,0 Mio
1942: 317,6 Mio
1943: 2200,1 Mio
1944: 3862,3 Mio
März 1945: 491,7 Mio

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