
CETME B (Modell 58)
zerlegt
Die Ingenieure und der Abteilungsleiter Ernst Altenburger Mausers verwendete in ihrem "Gerät 06H" den "starren Rollenverschluß" wie es dem MG 42 ähnelte. Doch dieser zeigte bei Versuchen Probleme, die starke Rückprallenergie zog den Verschluß in Mitleidenschaft. Das Gewehr im Kaliber 7,92 trug den Namen "Gerät 06H" oder auch Stgw 45M (M = Mauser).
Dr. Karl Maier, ebenfalls Mitarbeiter von Mauser erfand auf dem Papier die Idee des "halbstarren Rollenverschlußes". Doch auch dieser Verschluß zeigte 1943 bei Tests unbefriedigende Ergebnisse, die Rückprallenergie bei Dauerfeuer war immer noch zu hoch und das Verschlußstück bewegte sich zu schnell, so das es zusammengestaucht wurde.
Einige Konstrukteure versuchten die Probleme mit dem Verschluß zu lösen, darunter auch Wilhelm Stähle. Unter Fachkreisen gilt er als Entwickler des Verschlußes.
Zu jener Zeit war das Deutsche Reich schon fast besiegt, am 20.04.1945 rückten französische Truppen in Oberndorf ein, die Prototypen wurden von den Franzosen und Amerikanern beschlagnahmt. Daraufhin war die Mauser-Entwicklungsanstalt vorerst geschlossen. 138 Mitarbeiter, darunter auch Ludwig Vorgrimmler müßten ab 1947 in der französischen Rüstungsfirma "Manufacture de machines du Haut-Rhin" (Manurhin)
im elsässischen Mühlhausen arbeiten. Das Prinzip des halbstarre Rollenverschluß fand man später im französischen Maschinengewehr "AA 52" wieder.
Vorgrimmer arbeitete in der "Konstruktionsabteilung
für leichte Waffen" bei Mauser und gilt als einer der Väter des halbstarren Rollenverschlußes, da er von Anfang bis Ende bei der Entwicklung beteidigt gewesen ist.
| Entwicklung und Herstellung |
1949 meldete sich die spanische Regierung bei Ingenieur Werner Heyen (Generalvorsitzender der Gustloff-Werke und Vorsitzender des Generalausschusses "Automatische Waffen" im Speer Ministerium) mit der Frage, ob er nicht Deutsche Waffenspezialisten zusammentrommeln wolle, um dann in Spanien unter seiner Leitung das Gerät 06H weiter zu entwickeln. Die Franzosen wollten Vorgrimmler jedoch keinen Reisepaß ausstellen, so verschwand er plötzlich aus dem Elsaß und wanderte nach Spanien über. Auch Heyen und andere folgten ihm nach Spanien.
Nun wurde in der staatlichen Einrichtung Spaniens CETME (Centro de Estudios Técnicos de Materiales Especiales) wieder am Projekt Stgw 45 gearbeitet. Vorgrimmler wollte das Gewehr aus Blechteilen zusammensetzten, die sich aber nur mit Problemen beschaffen ließen. Staatliche Prägestätten waren der Meinung, daß nur Waffenteile aus gefrästem Vollstahl was taugen würden, genau wie die Deutschen während des 2. Weltkrieges. Schließlich fand CETME eine kleine Firma in Pinto nähe Madrid. Sie ließen sich überreden Tiefziehbleche im Prägeverfahren herzustellen.
Nach dieser Hürde bauten die deutsche Fachkräfte das Gewehr zusammen. Es wurde dann nach dem Hersteller "Cetme" benannt, und erschien anfangs in den Modellen 1 und 2.
Am 02.06.1951 wurde das CETME mit einer eigens entwickelten 7,92 Patrone bis auf 600 m getestet. Zufrieden zeigten sich alle, bis auf die immer noch zu hohe Aufprallgeschwindigkeit. Der Verschluß wurde dann mit einer sogenannten Rückprallsperre ausgestattet, was dann kein Problem mehr beim Schießen darstellte.
In Frankreich, USA, Holland, Österreich, Italien, Portugal, Schweden, Deutschland und anderen Ländern zeigte das Gewehr bei Vorführungen was es konnte. In z.B den USA wurde es auf "Aberdeen Proving Ground" Versuchsgelände getestet.
Nun wurde das Gewehr auch in dem 7,62x51 Kaliber hergestellt. Die ersten von CETME hergestellten Waffen benutzen noch eine selbst hergestellte Patrone in den metrischen Maßen 7,62x51 mm und 7,92x33 Patrone.
In Serie produziert wurde das Gewehr dann als "Modell A" ab 1956 bei der spanischen Firma "Empresa Nacional" (EN) ansässig in Santa Barbara. Im Jahr 1958 ging das Modell B (Modell 58) vom Band, es erlaubte das verschießen von Gewehrgranaten. Im selben Jahr bekam die niederländische Firma "Nederland Wapens & Munitiefabrik de Kruithoorn BV" (NWM) in Hertogenbosch eine Nutzungslizenz. Diese Firma wurde dann von "Industrie-Werken Karlsruhe" aufgekauft, womit dann die Generallizenz nach Deutschland überging.
Mit enger Zusammenarbeit Heckler und Kochs überarbeiteten sie die Gewehre im Kaliber 7,62x51 Nato. Dies führte dann zur Einführung des CETME Modell C. Nicht nur in Spanien, sondern auch Norwegen, Dänemark, Pakistan, Portugal und Schweden wurde das Modell C Ordonnanzwaffe.
Die modifizierten Modelle D und E wurden nie in Serienfertigung hergestellt, waren aber Grundlage für die Modelle L und LC. Diese Gewehre verschießen die 5,56x45 Nato Patrone. Eingeführt wurde es 1985 in die Spanische Armee, ist aber mittlerweile durch das G36 ersetzt worden.
Wenn man die Modelle A und B gegen das G3 vergleicht sieht man doch große Unterschiede. Der Spannhebel bei dem "Vorgänger" kann nicht arretiert werden, die dafür bei dem G3 eingefräste Kerbe fehlt. Der Handschutz ist bei beiden Modellen zu klein ausgefallen, die Möglichkeit Gewehrgranaten zu verschießen, fehlt. Markant ist das leicht gebogene 20 Schuß Stangenmagazin, sowie eine Kimme / Korn Visierung.
Das Modell C ging schon als modifizierte Version von CETME und Heckler und Koch hervor. Dieses Gewehr besaß eine Möglichkeit Gewehrgranaten zuverschießen, den Spannhebel arretieren zu lassen und ein etwas längere Visierlinie. Diese konnte in 100 m Schritten von 100 bis 400 m eingestellt werden. Die Einsatzschußweite lag jedoch bei 600 m. Mit Zielfernrohr soll diese auch bei 800 m liegen. Die Gewehrgranaten konnten auf den Mündungsfeuerdämpfer aufgesteckt werden und hatte eine effektive Reichweite von 80 m. Die Munitionseinführung erfolgt über ein 20 oder 30 Schuß Kurvenmagazin.
Bei allen CETME Gewehren handelt es sich um Rückstoßlader mit feststehenden Lauf und einem halbstarren Rollenverschluß.
artridge that, in case dimensions, was almost exact to its NATO Standard counterpart, but with a low-impulse load with a very interesting Low-Drag, Low-Weight bullet of 7,3 grams (113 grains) pushed to a Muzzle Velocity of 760 m/s –Muzzle ballistics are very similar to Nikolai Yelizarov and Boris Siemin Soviet M43 Cartridge, but with long better performance at long ranges.
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