
CETME Modell L
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Modell CETME L |
Modell CETME LC |
| Gesamtlänge |
925 mm (665 mm) |
860mm |
| Lauflänge |
400 mm |
320 mm |
| Gewicht ohne Magazin |
3,40 kg |
3,40 kg |
| Gewicht, volles 20er Magazin |
0,42 kg |
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| Gewicht, leeres 20er Magazin |
0,20 kg |
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| Kadenz |
750 S/min |
750 S/min |
| V0 |
920 m/s |
850 m/s |
| Züge / Richtung |
6 / Rechts |
6 / Rechts |
Hervorgegangen sind die CETME Modelle L und LC aus den Modellen A, B, C, D. Seit dem Jahr 1985 werden die spanischen Streitkräfte mit dem Modell L beliefert. Schon 1981 testeten sie diese Waffen in der Truppe. Modifiziert wurden die neuen Gewehre in dem staatlichen Unternehmen für Forschungs- und Entwicklungsstelle für Wehrmaterial "Centro de Estudios Tocnicos de Materiales Especiales" (CETME). Hergestellt ebenfalls in einem staatlichen Unternehmen, der Fabrik "Empresa Nacional" (EN) in Santa Barbara. Die Entwicklung des neues Sturmgewehres war keine Forderung von Militärs, sondern eine Eigeninitiative von CETME. Grund für die in den 70ern beginnende Entwicklung, war der Trend zum kleineren Kaliber.
Aus der spanischen Fachpresse las man, das bei der Entwicklung des Modells L auch Grundprinzipen der Gewehre HK G41, des FN FNC und M 16 mit einflossen. Durch die erhöhte Position des Kolbens wurde die Stabilität beim Schießen erhöht (M 16).
Neben der Standartausführung Modell L, erschien gleichzeitig das Modell LC. Das Gewehr ist eine Kurzversion mit einer Gesamtlänge von nur 925 mm. Wegen der längeren Bauart erlaubt es nur das Modell L Gewehrgranaten zu verschießen und Bajonett auszupflanzen. Der Schaft, Kolben und Handschutz des Modells LC ist aus spezialstabilisiertem Plast hergestellt worden. Der nicht verchromte Lauf, besitzt am Mündungsende aber einen Feuerdämpfer. Der Kolben kann eingezogen werden.
Für die Munitionsführung stehen Stangen- und Kurvenmagazine mit einer Kapazität von 10, 20 oder 30 Schuß zur Verfügung. Es können sogar Magazine aus den Gewehr M 16 und FN FNC verwendet werden, wobei die des amerikanischen Typs Ladehemmungen verursachen können.
Ausgestattet mit Einzelfeuer, Dauerfeuer und 3 Schuß Feuerstoß, wahlweise am Hebel über dem Pistolengriff. Die Visiereinrichtung der beiden Modelle wirkt ein bißchen groß, dies ist zurückzuführen auf die erhöhte Lage des Kolbens. Das Dioptervisier ist zwischen den beiden Backen gut geschützt, und erlaubt eine Einstellung von 300 oder 400m. An der Halterung des Visiers kann ein Zielfernrohr montiert werden.
Das System entspricht dem des Vorgängers oder dem des G3, und kann hier nochmal nachgelesen werden.
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