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Modell 1 |
Modell 3 |
| Gesamtlänge: |
940mm |
975mm |
| Lauflänge: |
502mm |
4,98kg |
| Gewicht: |
4,53kg |
502mm |
| V0: |
760 m/s |
755 m/s |
| Kadenz: |
800 S/min |
600 S/min |
Der Anlaß zur Entwicklung dieser Waffe war die verlustreiche Eroberung der Deutschen der Insel Kreta im Juni 1941. Es fielen viele Fallschirmjäger, was das Reichsluftfahrtministerium auf die schlechte Ausrüstung zurückführte. Bei diesem Einsatz benutzten die Soldaten den K98k, der in Luft unhandlich war und zu wenig Feuerkraft bat. Die Teilstreitkräfte konnten sich nicht ganz einigen, so gingen sie dann gerennt ihre Wege: Das Heer arbeite an Waffen im Kaliber 8x33 und die Luftwaffe blieb bei der 8x57IS.
Probieren tat sich allein "Rheinische Metallwaren" (heute Rheinmetall) mit Sitz in Sömmerda unter dem Hauptentwickler Louis Stange und stellte das FG42 im erstem Modell vor. Es hatte einen Pistolengriff und ein einklappbares Zweibein sowie ein Pikenbajonett. Der Gasdrucklader funktionierte wie sonst selten eine Waffe. In Einzelfeuer, funktionierte die Waffe aufschießend, bei Dauerfeuer zuschießend, es sollte die Waffe besser kühlen. Die seitliche Magazinführung mit 10 oder 20 Schuß erwies sich im Gefecht als unglücklich, da sich der Soldat schlecht beim gleiten oder kriechen bewegen konnte. Das Dioptervisier reichte von 100 m bis 1500 m der Korn besaß einen Schutz oder es wurde ein Zielfernrohr verwendet. Wie auch beim 98er können hier Gewehrgranatgeräte oder Schießbecher angebracht werden. Markant ist die große Rückstoßbremse, doch manche sagen diese soll nicht viel gebracht haben. 1943 / 44 wurde es in die Luftwaffe eingeführt. Doch bevor es in Serienproduktion kam wurde das FG 42 ständig verbessert. Das Modell 2 hatte es einen geraderen Pistolengriff und das Modell 3 hatte die Magazinführung von unten Griff und Handschutz waren nun aus Holz, außerdem waren die Herstellungskosten leicht gesunken. Die Luftwaffe forderte viele FG 42, doch Rheinmetall konnte aufgrund der hohen Stückzahl nicht die gefordete Menge herstellen. In Einsätzen wie in Skorzenys, wo das Gewehr gute Leistungen zeigte, wurde das FG 42 auch als Scharfschützengewehr verwendet.
Die mir bekannte hergestellte Stückzahl des Modell 3 ist 4397. 1944 nur 524 Stück, 1945 3873 Stück. Von den Modellen 1 und 2 wurden nur wenige hergestellt.
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