M 60 D montiert auf einem M23 Unterbausystem in einem UH-1 Hubschrauber
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M 60 |
M 60 E3 |
| Gesamtlänge |
1105 mm |
1067 mm |
| Breite |
85 mm |
85 mm |
| Lauflänge |
560 mm |
560 mm |
| Gewicht mit Zweibein |
10,51 kg |
8,61 kg |
| Gewicht, Dreibein |
6,8 kg |
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| Kadenz |
550 S/min |
550 S/min |
| V0 |
855 m/sec |
860 m/sec |
| Visierschußweite |
1000 m |
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| Einsatzschußweite |
1000 m |
1000 m |
| Einsatzschußweite Dreibein |
1800 m |
1800 m |
Die USA versuchte in den Jahren 1942/43 das Deutsche MG 42 auf die amerikanische Patrone .30-06 Springfield umzurüsten. Das mißlang ihnen und somit begann die USA mit der Entwicklung eines neuen Maschinengewehrs. Ihre erste Versuchsreihe war das "T44" das die Munitionszuführung des MG 42 und das Gassystem des FG 42 benutze. Auch das spätere Versuchsmodell wie das "T52" besaß noch nicht die gewünschte Zuverlässigkeit bei der Munitionszuführung. Erst die Modellreihe "T161" war von dem Problem befreit. Somit wurde das "T161E3" 1959 als "M60" in die Truppe eingeführt. Bis zu diesem Datum verfügte die Armee nur über das BAR als Unterstützungs-MG.
Schon kurze Zeit später zeigten sich gravierende Mängel, das Hauptproblem stellte der Laufwechselmechanismus dar. Um das Rohr zu wechseln, mußte zunächst die halbe Waffe auseinander genommen werden wie z.B. das Zweibein, Handschutz. Darin lag natürlich eine taktische Gefahrenquelle. Somit wurde das M 60 E1 (M60E1) entwickelt. Das Zweibein saß nicht mehr am Laufende, sondern wurde am Rohr vom Gassystem befestigt. Der Gaszylinder wurde vereinfacht und an der Munitionszuführung wurde etwas geändert.
Desweiteren gibt es das Modell M 60 E2 (M60E2) die zur Verwendung für gepanzerte Fahrzeuge entwickelt wurde. Das M 60 D kann an Fenstern oder Türen von Hubschraubern montiert werden. Mit Fernbedienung ausgestattet ist das M 60 C, ebenfalls für die Montierung auf Hubschraubern gedacht. Verwendet werden diese auf Helikoptern wie UH-1, H-2, H-3 und H-60 und weitere, auf speziellen Unterbausystemen. Diese stehen in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung: M23, die M24, die M41 und M144. Die Systeme werden elektrisch und hydraulisch betrieben. Das M 60 E3 ist ein leichteres und kürzeres Modell mit zweitem Pistolengriff unter dem Gaskanal. Auch der Munition-Zuführungmechanismus wurde weiter verbessert. Das neuste Modell stellt das M60 E4 dar, das einen noch kürzeren Lauf und neuen Vorderschaft besitzt.
Trotz der vielen verschiedenen Modellen und Veränderungen bzw. Modifizierungen wurde das M60 in der Truppe nie richtig akzeptiert. Das lag einerseits am schwierigen Laufwechsel und auch an der geringen Zuverlässigkeit der Waffe. Wenn sich Schmutz im Gaskolben ansammelte konnte es zu Schwankungen bei der Kadenz kommen. Ebenfalls gab es Probleme mit der Gurtzuführung. Wenn ein heißgeschossenes Rohr ausgewechselt werden soll, muß der Soldat die mitgelieferten Astbesthandschuhe anziehen, sofern er diese nicht schon verloren hatte. Auch die neueren Modelle E3 und E4 wurden nur in geringen Stückzahlen hergestellt, stattdessen verwenden die Truppen die Belgischen Maschinengewehre "FN MAG" (M240) oder "M249". Tests haben bewiesen daß diese MG zuverlässiger sind.
Bei dem M 60 handelt es sich um einen Gasdrucklader mit Drehwarzenverschluß, bestehend aus Blech- und Kunststoff Formteilen. Der luftgekühlte Lauf kann ausgewechselt werden. Von innen ist das Rohr verchromt und mit einem "Stellitbelag" beschichtet der die Lebensdauer beträchtlich erhöht. Das Zweibein kann angeklappt werden, außerdem läßt sich das M 60 auch auf einer 6,8 kg schweren Dreibeinlafette montieren. Bei Verwendung erhöht sich die Einsatzschußweite von 1000 auf 1800 Meter. Die Munitionszuführung mit Gurten erfolgt von links, der Hülsenauswurf nach unten, genau wie beim MG 42.
Das leichte und mittelschwere Universal MG wurde von "Bridge Tool & Manufacturing Company" (Philadelphia) entwickelt und auch produziert. Bei "General Motors Co. Mfg. Division" (Dayton, Ohio) und "Saco Defense Systems Division of Maremount Corporation" (Saco, Maine) wurden ebenfalls MGs hergestellt. Heutiger Hersteller ist "Maremount" deshalb wird die Waffe auch als "Maremount MG" bezeichnet. Auch in der australische Armee sowie in Taiwan werden M 60 Maschinengewehre verwendet.
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