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MG
1, MG 2, MG 3 Maschinengewehr 3 / Seite 2
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 MG 3 Verschlußkopf
Nach dem 2. Weltkrieg wurde das von den Deutschen entwickelte MG 42 in vielen Staaten übernommen, als LMG mit dem Zweibein, als schweres MG mit dem Dreibein und für Fliegerabwehr mit einer Speziallafette. Die Herstellung des MG 42 war auf Massenproduktion ausgelegt, was ein wesentlicher Grund für die Übernahme in den verschiedenen Staaten war.
Auch die USA versuchte das MG 42 zu kopieren. Es sollte die .30-06 Patrone verschießen. Doch es gelang ihnen nicht und ließen das Projekt fallen.
Kurz nach Kriegsende wurden im westlichen Teil der BRD mit Billigung der amerikanischen, französischen und britischen Besatzungsbehörden eine Art bewaffnete Formation aufgestellt. Zu der der Ausrüstung dieser gehörte das MG 42. Es handelte sich dabei um Gewehre die im Krieg hergestellt wurden und auf die 7,92x57IS Patrone ausgelegt war. Solche Maschinengewehre gingen dann später an den Bundesgrenzschutz und Truppenteile der BRD Streitkräfte als MG 1 über.
1959 begann dann bei Rheinmetall in Düsseldorf der Umbau auf die 7,62x51 Patrone. Dieses nun als MG 42/59 bezeichnete Gewehr wurde in die Bundeswehr und in Polizeiformationen eingeführt. Außerdem wurde es nach Ländern wie Dänemark, Chile, Italien, Nigeria, Österreich, Pakistan, Saudi-Arabien und Spanien exportiert. Während der Aussonderung der alten Gewehre, bekam die 7,62 mm Variante die Bezeichnung MG 1 A1. Offiziell bekam die 7,62 Variante nach der Aussondern die Bezeichnung MG 2.
Bei der MG1 A1 Variante kann nur der Gurt des Typs 1 (mit festen Gliedern) der BRD verwendet werden. Das MG 1 A2 war ebenfalls auf die Zerfallgurte zugeschnitten. Das MG 1 A3 wurde leicht modifiziert und stellte die Grundversion des MG 3 dar.
Seit 1968 wird das MG 3 bei Rheinmetall in Serie hergestellt und ist heute Standart MG der Bundeswehr. Auch dieses wurde Exportiert: Dänemark, Chile, Italien, Sudan, Österreich, Pakistan, Portugal, Türkei und Spanien. Lizenzherstellungen in Griechenland, Italien, Pakistan, Portugal und Spanien.
Bei dem Universal Maschinengewehr Modell 3 handelt es sich um einen Rückstoßlader mit beweglichem Lauf und Rollenverschluß. Die Munitionsführung ist links, es können Gurte des Typs 1 und Zerfallgurte verwendet werden. Beim Verschießen von Manöverpatronen (Platzpatronen) wird der Rückstoßverstärker gegen ein Manöverpatronengerät ausgetauscht. Der Rückstoßverstärker hat Führungselemente die dazu dienen, das bei jedem Schuß der Lauf ca. 8mm nach hinten geschoben wird und danach wieder mit 4 Spiralfedern mit kombinierten Stößeln nach vorne gedrückt wird. Der Lauf ist auswechselbar, wenn man die Klappe auf der rechten Seite öffnet, kann man den Lauf entnehmen. Es kann ein Lauf mit Zügen und Feldern oder einer mit Polygonprofil sein. Das Schiebevisier kann von 200 bis 2200m eingestellt werden. Die Einsatzschußweite mit Zweibein liegt bei maximalen 800m, auf montiertem Dreibein 2200m. Standardmäßig ist die Waffe mit einem anklappbaren Zweibein ausgerüstet.
Wenn das Maschinengewehr auf Fahrzeugen verwendet wird hat es keinen Kolben, sondern eine Abschußkappe. Dieses MG wird auch MG 3 A1 genannt.
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