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MG 42 / Seite 4
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MG 42 Gehäuse
Gegen Ende des Krieges wurde die wirtschaftliche Situation ziemlich aussichtslos - daher vergab das Heereswaffenamt 1944 einen neuen Entwicklungsauftrag, in diesem wurde ein MG gefordert das der Leistung des MG 42 entspricht, jedoch noch weniger Material und Kosten verursacht. Ein viertes Versuchsmodell konnte bereits im Juni demselben Jahr getestet werden und trug die Bezeichnung MG 42V oder Universalmaschinengewehr 45. Von dem nur 9kg schweren MG mit 60cm lagen Lauf und einer theoretischen Kadenz von 1000 - 1325 S/min wurden allerdings nur 10 Stück hergestellt.
Maschine Gun Cal. .30 T 24 |
Erbeutete MG 42 aus Nordarfrika wurden 1942 von amerikanischen Konstrukteuren hinsichtlich der Umrüstung auf die Patrone .30-06 Spr. untersucht. Doch eine Umrüstung mißlang ihnen. Die Saginaw Steering Gear Division von General Motors wurde beauftragt die Maschinengewehre hinsichtlich der Umrüstung zu untersuchen und zwei MG 42 als "T 24" zu konstruieren. Am 1. Oktober 1943 war das erste Exemplar zum Testen schussbereit, nachdem im Juni desselben Jahres die technischen Zeichnungen fertig gestellt und viele Korrekturen vorgenommen wurden. Leider konnte die Waffe in keinster Weise die gestellten Forderungen erfüllen, damit dauerte es bis Februar 1944 bis eines der Prototypen auf Aberdeen Proving Ground getestet werden konnte. Doch es wurden 50 Störungen bei nur 1483 Schuß gemeldet, angesetzt waren 10000 ohne Unterbrechung. Bei der "Small Arms Division" (Erprobungsstelle für Handfeuerwaffen) stellte man fest daß die Gehäuse der MGs gut 0,7 cm zu kurz waren und der Verschluß nicht weit genug nach hinten gedrückt wurde um die 6 mm längere .30-06 Springfield Patrone auszuwerfen. Da eine komplette Neukonstruktion zu aufwändig schien gingen die Testwaffe als "Maschine Gun Cal. .30 T 24" ins Museum von Springfield Armoury. 25400 US Dollar soll laut "International Armament" das ganze Experiment gekostet haben.
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