| Hersteller / Herstellerort |
Erma Suhl, damals Erma Erfurter Waffenfabrik |
| Kaliber |
9 mm Luger oder 9x19 mm |
| Weitere Fotografien |
Keine |
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MP40 |
MP38 |
| Gesamtlänge |
832 mm |
620 mm |
| Gesamtlänge eingezogene Schulterstütze |
629 mm |
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| Lauflänge |
248mm |
248mm |
| Gewicht |
3,97 kg |
4,20 kg |
| Kadenz |
500 S/min |
400 S/min |
| V0 |
390 m/s |
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Bekannt auch als Erma Schmeisser MP40. Trotz Namen hat die MP40 nicht mit Schmeisser zutun, entwickelt wurde sie in der Erfurter Waffenfabrik unter Heinrich Vollmer (aus Biberbach). Als Vorlage dient ihm das MP28 von Hugo Schmeisser der damals in der Suhler Firma "Haenel" arbeitete. Im August 1938 legte Erma beim Heereswaffenamt den Prototyp vor. Das einzige Problem stellte der unverriegelte Masseverschluß dar. Beim Nachfolgemodell, dem MP38 und MP40 wurde das Problem mit einer Verriegellung des Kammergriffes, aus dem Weg geschafft.
Allein in den 5 darauf folgenden Jahren wurden gut 1 Million Stück produziert, es wurden mit der MP40 aber Blechprägeteile für das Gehäuse verwendet um Produktionskosten zu senken. Es handelt sich um einen Rückstoßlader mit unverriegeltem Masseverschluß, die Waffe konnte im einzigen Feuermodi Feuerstoß schießen.
Das Gerade 32 Schuß Magazin stellte manchmal ein Problem dar, durch die Form der 9 mm konnte es zu Ladehemmungen kommen. Schießbecher, Bajonetts oder Granatengeräte wie z.B. bei 98k konnten nicht befestigt werden, dafür gab es (eher seltene) Schalldämpfer.
Die MP40 verbreitete Angst und Schrecken aufgrund ihrer hohen Kadenz.
Ein Soldat in 2. Weltkrieg schleppte 7 Magazine a 32 Schuß mit sich herum (224 Patronen).
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