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P 38 / Seite 3
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Bei der P1 / P38 handelt es sich um einen Rückstoßlader mit kurz zurückleitendem Lauf und Riegelverschluß. Mit Hilfe eines von unten umgreifenden Blockes werden Lauf und Verschluß verriegelt. Nach dem Schuß gleiten diese 5 - 7 mm nach hinten, danach kippt der Riegelblock in eine Vertiefung und der Verschluß gleitet allein weiter rückwärts. Bevor die Schließfeder den Verschluß wieder nach vorn drückt wurde das Schlagstück neu gespannt. Nun nimmt der Verschluß ein Patrone aus dem 8 Schuß Magazin mit ins Patronenlager und der Zyklus beginnt von vorn.
Bis 1942 war die Pistole P38 eine ausgereifte, sauber gearbeitete und aus hochwertigen material hergestellte Waffe. Zum Kriegsende hin, ließ die Qualität der Pistolen nach. Die bei Walther hergestellten P38 waren von weniger störanfällig und erlaubten es sicher verschiedene Laborierungen zu verfeuern.
Der Sicherungshebel, Verschlußfanghebel und der Montagehebel (Rohrhaltehebel) befinden sich auf der linken Seite. Mit dem Sicherunghebel kann der Schütze die Waffen auch entspannen. Wenn der Rohrhaltehebel entfernt wird, kann die Waffe in Baugruppen zerlegt werden. Der über dem Hahn liegende Signalstift zeigt dem Schützen in der Nacht ob die Waffe geladen ist.
Bei der P38k handelt es sich ebenfalls um Versuchswaffen mit extrem kurzen Lauf von 63-70 mm. Sie wurden bei Walther, in Oberndorf und Berlin hergestellt. Die in Kriegsjahren hergestellten Waffen trugen das Korn zumeist auf dem Lauf, später hergestellte auf der Brücke des Verschlußes. Außerdem gab es zwei verschiedene Modelle mit Schalldämpfern.
1 Verschluß
2 Griffstück
3 Rohr
4 Magazin
1 Verschlußdeckel
2 Visier
3 Schlagbolzensrerrstück Feder
4 Schlagbolzensperrstück
5 Schlagbolzen Begrenzungsstift
6 Signalstift
7 Signalstiftfeder
8 Schlagbolzen
9 Schlagbolzen Feder
10 Sicherung
11 Auszieherfeder
12 Auszieherbolzen
13 Auszieher
Walther
| 1939 |
1370 |
| 1940 |
24630 |
| 1941 |
100 295 |
1942 |
162 270 |
| bis 1945 etwa 580000, davon 555000 an das Heereswaffenamt |
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| Mauser |
| ab Herbst 1942 |
15000 |
| 1943 |
155000 |
| 1944 |
145000 |
| bis 1945 etwa 400000 |
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| Spree Werke bis 1945 etwa 260000 |
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| Gesamtproduktion 1938 bis 1945 über 1,2 Millionen |
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