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PB / Seite 2
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PB und Makarov PM
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Zur Bewaffnung von Sondereinsatzkräften wurde in der UdSSR eine Reihe von schallgedämpften Pistolen entwickelt. Eine davon ist die Pistole PB (Indexbezeichnung 6P9) des Entwicklers A. Derjagin mit integriertem Schalldämpfer, die 1967 eingeführt wurde. Das Kürzel PB steht für "Pistolet bes'schumnij" ("lautlose Pistole").
Der Schalldämpfer der PB besteht aus zwei Teilen, wobei der vordere Teil zwecks Tragekomfort abnehmbar ist. Der Lauf, dessen Züge mehrere Bohrungen aufweisen, durch die ein Teil der Pulvergase abgeleitet wird, ist von einer Expansionskammer umgeben, die die Gase kühlt. Das Kühlelement und damit das Herzstück der Kammer ist eine Metallnetzrolle.
Am vorderen Teil der Expansionskammer wird der abnehmbare Teil des Schalldämpfers befestigt. Innerhalb dessen befinden sich Metallscheiben, die in unterschiedlichen Winkeln zum Lauf angeordnet sind und die anströmenden Pulvergase verwirbeln. Löcher in den Scheiben lassen das Projektil durch sie passieren.
Die PB besitzt einen von der Pistole PM übernommenen Spannabzug. Die Sicherung befindet sich links am Verschluss und entspannt bei Aktivierung den Hahn. Wie das Vorbild ist auch die PB ein Rückstoßlader mit Masseverschluss. Anders als bei der PM kann die Verschlussfeder nicht am Lauf angebracht werden. Stattdessen befindet sie sich im Griffstück und wirkt über einen Hebel (vergleichbar mit der Pistole 08 ). Die Munition wird über das Standardmagazin der PM zugeführt. Die Pistole wird in einem Kunstlederholster getragen, das auch den abgenommen Schalldämpfer aufnimmt.
Mit der PB vergleichbar sind die chinesischen Pistolen vom Typ 64 und 67. Anders als die chinesischen Pendants kann die PB jedoch auch mit abgenommenem Schalldämpfer benutzt werden.
Die PB ist bei Aufklärern der Armee, bei den Sondereinheiten "Alpha" und "Vympel", sowie weiteren Einheiten des FSB und des Innenministeriums eingeführt.
Erstellt von DDT, waffeninfo.net (C)
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